Bauzunfthaus

 

 

Tag des Offenen Denkmals Sonntag, 13.09.2026
Das Motto zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals : „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“
Der Verein Bauzunfthaus Landshut e.V. öffnet dazu das historische Brunnenhaus von 10 – 16 Uhr für
die Besucher.
– Name/Bezeichnung des Baudenkmals: Bauzunfthaus Landshut
– Anschrift: Dreifaltigkeitsplatz 2, 84028 Landshut
– Öffnungszeiten des Baudenkmals 10:00 bis 16:00 Uhr
– Name des Veranstalters: Bauzunfthaus Landshut e.V., 1. Vorsitzende Claudia Geilersdorfer
Führungen: 11.00 Uhr und 15.00 Uhr von Architektin Claudia Geilersdorfer, Dauer je ca. 45-60 min.
Die Besucher erleben das historische Brunnenhaus im Rahmen der beiden Führungen, die um 11 Uhr
und 15 Uhr angeboten werden. Architektin Claudia Geilersdorfer führt durch das vorbildlich sanierte
Gebäude, das in seiner früheren Nutzung der Wasserversorgung der Landshuter Altstadt gedient hat.
Besichtigt werden können dabei auch der Wehrgang und die Schusterwerkstatt im Dachboden. Die
Schmiedewerkstatt ist in Betrieb und der Kunstschmid erklärt sein Handwerk. Restaurator Alfons
Empl erläutert alte Handwerkszeuge und erklärt aus seiner Praxiserfahrung heraus die Rolle des
Restaurators im Bereich der Denkmalpflege.
Um 12.30 Uhr erfolgt eine Präsentation der neuen Ausgabe der historischen Kunstdruckkalender-Reihe für das Jahr 2027 mit dem Landshuter Thema: „Blickpunkte – Kunst im öffentlichen Raum“ mit
dem Kalenderteam um Fotograf Toni Ott, mit Gerhard Tausche, Dr. Mario Tamme, Max Tewes M.A.,
Hans Wallner, Rita Stauner, Dr. Wolfgang Rödl und Sieglinde Brams. Stadtheimatpfleger Gerhard
Tausche wird mit einem kurzen Vortrag den Kalender vorstellen und in das Thema einführen. Einige
Exemplare des beliebten Kalenders können an diesem Tag erworben werden. Mitglieder können ihr
Exemplar abholen.
Das historische Brunnenhaus bietet gleich mehrere Ansatzpunkte zum diesjährigen Motto
„NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Zum einen verfügt das Denkmal über einen
Stadtmauerturm und einen wiederhergestellten Wehrgangsabschnitt, die besichtigt werden können.
Neben diesen ehemaligen Verteidigungsanlagen diente das Gebäude als „Altes und Neues
Brunnenhaus“ der Wasserversorgung der Stadt Landshut. Bis 1898 war es Verteilerstation, bevor es
bis 1978 für Wohnzwecke genutzt wurde. Nach der Sanierung durch die Stadt Landshut von 1978 –
1984 unter der Federführung von Joseph Königseder zeugen noch heute der gemauerte Gang der
sog. Brunnenhausleitung von 1870, die ehemalige Radstube und der 12 m tiefe Brunnenschacht von
ihrer ehemaligen Funktion als Brunnenhaus.